Mittwoch, 7. November 2018

glück im unglück

die altbekannte frage: diese woche noch keinen post veröffentlicht und trotzdem keine idee, über was ich schreiben soll.

mein lebensgefühl ist soweit gut bis sehr gut. eigentlich alles in der komfortzone. vielleicht etwas langweilig? aber eigentlich find ich das ganz gut so.

aber letzthin habe ich mich gefragt, ob es etwas zu bedeuten hat, dass sich hier die pannen vergleichsweise häufen.

bewusst wahrgenommen habe ich diese pannenserie nach unseren ferien (nein, die ferien zähle ich nicht als panne).

aber vermutlich hat sie ihren anfang bereits hier genommen. wir hatten glück im unglück, layana hat überlebt und ist trotz handycap weiterhin der fröhliche, grossherzige hund, der sie schon vor dem unfall war.



vor den ferien war da ja auch noch die sache mit dem auto und der handbremse. aber seht selber!


autsch! die ganze türe (die haben ja heutzutage so einiges an elekronik drin...) musste ersetzt werden. zum glück war das versichert. sonst hätte das hat im portemonnaie so richtig weh getan! war auch so mit selbstbehalt noch teuer genug!

nach den ferien, da wollte ich mir ein sommerröckli kürzen. die overlock schnurrte wie es sich gehört. dann hat der pöstler geklingelt und als ich zwei minuten später weiternähen wollte, machte das maschineli nichts mehr. keinen wank! das licht brannte zwar, aber der fussanlasser reagierte nicht mehr. mit dem zweiten fussanlasser passierte... nichts! putzen, ölen, gut zureden half alles auch nicht.


im nähmaschinenladen steckte die verkäuferin die maschine an und sie funktionierte. dasch etz abr nid wahr!!! beim zweiten versuch ging dann aber wieder nichts mehr. frau mo ist also nicht einfach nur zu doof!
es lag an einer sicherung und wurde unter garantie repariert. uff!
jetzt tut die overlock wieder, aber ich komme nähmässig nicht so recht in die gänge.

die pannenserie ging dann vor zwei wochen in fortsetzung. da habe ich mir nämlich ein paar neue hunderundenschuhe bestellt. vollleder und ohne diese blöde gore-zeugs.
nach einigen tagen nahm ich freudig das paket entgegen. und was war drin? EIN schuh! ich muss ziemlich blöd aus der wäsche geschaut haben.
die nette dame am telefon entschuldigte sich vielmals und meinte, sie müsse schauen, ob sie den zweiten schuh irgendwo finde. es sei das letzte paar in meiner grösse gewesen.


sie hat ihn gefunden, er war zwei tage später hier und ich hab ja jetzt so eine freude an meinen neuen schuhen!

mit der neuen heizung werde ich auch nicht warm. die zeigte, kaum, dass sie wieder heizen sollte eine fehlermeldung. irgendwas mit asche und brennraum. also asche entleert, fehlermeldung quitiert und wieder eingeschalten. warm wurde es trotzdem nicht. herr mo und ich konnten uns einfach keinen reim darauf machen und beschlossen, am nächsten tag den service anzurufen.
der hat mir eine schlaflose nacht bereitet, dieser service! wir haben mit denen ja so unsere erfahrungen! ich könnte euch da geschichten erzählen!
also bin ich nachts nochmals in den keller zu diesem ungeheuer. einer dieser servicetechniker hat mal gesagt, überall wo eine flügelschraube dran sei, könne der kunde dran schrauben. also habe ich mal geschraubt. und bin auf die auskleidung des brennraums gestossen. die war voller asche. wieso sagt einem das keiner! ich höre es heute noch: 'reinigen? nein! da müssen sie gar nichts machen! das geht alles automatisch!'


seither tut die heizung was sie soll. und herr mo würde mich gerne als servicetechnikerin des monats bei der heizungsfirma vorschlagen.

als vorläufig letztes beispiel meiner pechsträhne hätte ich da noch die waschmaschine.
die leckte plötzlich. nach jedem waschgang trat ich in eine wasserlache (ihr müsst wissen, dass ich daheim in der regel barfuss oder in socken unterwegs bin). bei genauerem besehen zeigte sich, dass die türdichtung kaputt war. wahrscheinlich habe ich mal etwas in der türe eingeklemmt.
nach einem 20 minütigen telefonat mit dem service (höchstens 5 davon waren gespräche!) war klar, dass ich das nicht selber reparieren kann und ein fachmann am mittwoch die dichtung ersetzen müsse. kostenpunkt um die fr. 400.-! wäg somenä bitz!


der fachmann kam dann kurzfristig noch am selben tag und das ganze kostet nun 'nur' gut die hälfte.
schwein gehabt!

ja, das ist so eine sache... nach soviel pech wäre es doch nun zeit für eine glückssträhne, oder? einen lottogewinn oder so...
andererseits jammere ich da glaubs auf ziemlich hohem niveau! schliesslich ist alles alles glimpflich ausgegangen. und über einige missgeschicke kann ich im nachhinein schon wieder lachen.

wie gesagt; ich weiss zwar nicht, worüber ich schreiben soll, aber mir geht es eigentlich gut bis sehr gut! und bei euch so?

herzlich,

mo





Kommentare:

  1. Aus dem Leben gegriffen... So sieht es oft bei mir auch aus. Aber posten tu ich dann anderes. Gut, dass du dich mal traust.
    Alles Gute!
    Astrid

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    1. danke, liebe astrid! das kann man echt immer brauchen!

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  2. Guten Abend liebe Monika,
    oh das tönt wirklich etwas trist. Aber ich glaube mich zu erinnern, da war doch noch die Hochzeit des Jahres, das selber genähte Kleid dazu und wunderschöne Wanderungen!
    Ich drücke dir die Daumen, dass es jetzt aufwärts geht.
    Liebe Grüsse
    Eda

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    1. liebe eda, genau das scheint mir der punkt zu sein; momentan habe ich kaum projekte die mich begeistern oder auf die ich mich so richtig freue. ich muss da mal was ändern!

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  3. Man sollte meinen, das wäre wirklich eine Pechsträhne. Ist es auch, aber immer wieder mit glücklichen Momenten (sic! Sekundenglück)
    z.B. als der Postbote den zweiten Schuh brachte, als der Hund überlebte, als die Nähmaschine noch unter Garantie repariert wurde... etc.
    Aber jetzt darf es wirklich deutlich aufwärts gehen und die Motivation sich wieder einstellen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. liebe andrea, danke, du hast mich wieder daran erinnert, dass glück ohne unglück nicht existieren kann. wie sollten wir es sonst unterscheiden?

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  4. Glückssträhne? Pechsträhne?

    ... sag halt einfach Leben dazu :-)

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    1. da hast du wieder mal recht, liebe eva!

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  5. Viel Mut, auch zu Tränen, und die Annahme, auch in einem schlechten Moment gibt es etwas Gutes, das hilft. Das kann ich aus eigener Erfahrung beisteuern. Und sehe es hier im Beitrag auch widergespiegelt.

    Bussis für Ihre beiden Fellnasen!

    von Franziska

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    1. liebe franziska, bussis von den fellnasen zurück!
      und ja, ich glaube, dass es sich immer lohnt, auch im schwierigen, traurigen, ärgerlichen das positive zu erkennen.

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