Montag, 18. Juni 2018

an einem anderen ende der schweiz

unsere ferien sind bereits wieder vergangenheit, aber eine wanderung hab ich noch! allerdings lässt die fotoqualität zu wünschen ürig. hab wohl wieder mal in die linse gefingerlet...

wie bereits erwähnt, verbrachten wir in unseren ferien ein paar tage im tessin. genauer gesagt ganz im südlichsten zipfel, in einem kleinen hübschen örtchen namens meride. wir kannten das dorf bisher nicht, aber insider rufen jetzt bestimmt: 'ah, das ist doch die gegend mit den dinosauriern, die wurde zum UNESCO-weltkulturerbe erklärt! und auf dem monte san giorgio kann man ein panorama geniessen, das seinesgleichen sucht!'
wir sind ja vor allem da hin, weil es da einen kleinen ruhigen campingplatz gibt.

die dinosaurier im botta-bau haben wir uns für ein nächstes mal aufgespart. aber die aussicht vom monte san giorgio wollten wir uns nicht entgehen lassen!

der wetterbericht meldete am nachmittag etwas regen. darum machten wir uns nach dem frühstück auf, den berg zu besteigen.


wir staunten über den gepflasterten weg,


etwas unterhalb des gipfels


stiessen wir auf rosse ruine. vermutlich war das mal ein stattliches anwesen. eigenartig... so weit oben am berg...

nicht mehr weit und wir waren auf dem gipfel!


haaalllooo?


panoramaaa???

nein, mehr gab es nicht!


das war schon das höchste der gefühle...

während wir unser picknick auspackten begann es zu nieseln und so machten wir uns schon bald auf den abstieg. der war etwas steil und durch die nässe rutschig. herr mo musste das blinde hundemädchen ein kurzes stück tragen. aber ansonsten war sie sicherer auf den füssen als das frauchen!

auf der alpe di brusino bestaunten wir die riesigen, uralten kastanienbäume


echt beeindruckend!


hier wären wir gerne noch etwas länger geblieben, aber das grotto hatte geschlossen und bei dem nieselregen hatten wir auch keine lust, an einem der tische platz zu nehmen.

der weg durch die wälder zog sich in die länge, bis wir in serpiano ankamen und nach einer stärkung im restaurant, zog sich der weg durch die wälder nochmals in die länge, bis wir wieder in meride zurück waren.

zäh war das! diese endlosen wälder sind einfach nicht so unser ding... das wissen wir jetzt wieder mal! so zwei, drei tage ist das ok, aber dann brauchen wir wieder was anderes. richtige berge zum beispiel mit richtigen aussichten. oder weite!
da müssen wir noch dran arbeiten! tipps für einsamen gegenden in den bergen oder auf hochebenen mit kleinen, ruhigen campingplätzen (und grosszügigen parzellen!) nehmen wir gerne entgegen.


herzlich,

mo



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