Mittwoch, 7. Februar 2018

tell a story! zu fuss unterwegs

ich warne euch gleich zu beginn; heute gibt es keine schönen bergbilder!

ihr denkt jetzt bestimmt, die frau mo, die hat es gut, die kann zum thema 'zu-fuss-unterwegs' aus dem vollen fotoarchiv schöpfen. aber für mich ist das wieder eine ziemliche herausforderung! mein archiv bietet nämlich eine überfülle an zu-fuss-bildern, viele davon finden sich hier ja bereits in etlichen blogposts und es fällt mir unheimlich schwer, mich auf ein oder zwei, drei bilder festzulegen.

zu fuss bin ich ja als hundehalterin täglich unterwegs und wenn frau so wie ich mitten in den bergen wohnt, ist das zu fuss gehen oft die einzige gangbare möglichkeit um an ein schönes plätzchen in der natur zu gelangen.

mit einigen meiner klientInnen gehe ich regelmässig spazieren. ihr wisst schon: bewegung, licht und frische luft sind balsam für die seele! beim laufen können schwierige themen oft besser angesprochen werden als bei einem vis-à-vis-gespräch. und manchmal nehmen wir unterwegs auch etwas wahr, das anlass zum lachen oder anregung für neue gedanken gibt.

kürzlich habe ich mit einer frau gesprochen, deren tochter auf den rollstuhl angewiesen ist und für die jeder schritt eine enorme herausforderung darstellt. von treppen und anderen hindernissen gar nicht zu reden! die ganze familie hat sich auf die gehbehinderung der tochter eingestellt und die mutter kommt kaum mehr je irgendwo hin, wo nicht auch ein rollstuhl hin kommt.
da ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie privilegiert ich mit meinen zwei heilen füssen doch bin.


 
herzlich und dankbar,

mo

emma sammelt diese woche bilder und geschichten zum thema 'zu fuss unterwegs'

Kommentare:

  1. Liebe Monika,
    da hast du ein schönes Foto ausgewählt. Heute ist es trüb und neblig, da bereitet dein Hunde-Fuss Foto viel Freude! Dankbarkeit finde ich wichtig und die Gesundheit ist so wichtig.
    Liebe Grüsse ins Urnerland (vielleicht schneit es bei euch?)
    Eda

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    1. nein, liebe eda, hier schneit es nicht, muss es meinetwegen auch nicht ;-). weisst du, wir haben hier im urner reusstal meistens weniger schnee als die 'durüss'. oft mag der schnee nicht bis zu uns 'innä'

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  2. Diese Dankbarkeit empfinde ich auch immer wieder, nachdem mir chirurgisch weitergeholfen worden ist und der Herr K. wieder auf die Beine gekommen ist. Näher rückt aber auch die Gewissheit, was das Alter auch bei uns bald bewirken kann. Deshalb ist tägliches Freuen über die Möglichkeiten, die sich einem bieten, angesagt.
    Hab's fein!
    Astrid

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    1. ja, liebe astrid, oft erkennt man erst was man hat(te), wenn es fehlt... aber letztendlich denke ich, dass es immer auch ein anpassungsprozess ist und man auch in der einschränkung immer etwas finden kann, für das man dankbar ist.

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  3. ...ja dankbar kann man wirklich sein, wenn man gut zu Fuß unterwegs sein kann...und nimmt es doch so schnell als selbstverständlich...wie Vieles andere im Leben auch...gut, daran immer wieder mal erinnert zu werden...Hundehalter sind wohl alle viel zu Fuß unterwegs, und es tut nicht nur den Vierbeinern gut,

    liebe Grüße Birgitt

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  4. es ist ein glück wenn man sich bewegen kann * mittwochs gehe ich zu fuss zur gymnastik und stelle fest dass jedes jahr viele teilnehmer nicht mehr kommen können weil sie jetzt behindert sind * alter ist nicht immer der grund. beim rückweg bin ich ein stück mit einer nachbarin gelaufen die auf mein weg getroffen habe, sie ging im schnee ihre 2 hunde spazieren, sie hatte es geschaft wieder zu laufen nach einem schweren autounfall. vieilleicht war es ihre grosse tierliebe die ihr geholfen hat !
    liebe grüsse

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  5. Ja oft kommt das Bewusstsein und die Dankbarkeit erst durch eine Einschränkung.... meine Füsse und Beine haben mich bis jetzt immer brav getragen... auch wenn ich ihnen hie und da etwas viel zumute.... zum Glück müssen wir jedoch nicht auf allen Vieren gehen.... da hätte ich vor drei vier Jahren nicht viel von meiner Umwelt wahrgenommen....
    Toll dein Berglerinnenschuhwerk!
    Deine Begleitung scheint auch in topform ;-)
    .... und das mit den Spaziergängen mit deinen Klient*Innen finde ich supper.... werde nun auch an die frisch Luft gehen und den Kopf lüften!
    Heb's fein
    Brigitte

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