Mittwoch, 31. Januar 2018

tell a story! ruhepol

zuerst dachte ich ja, dass ich bei emma's thema für diese woche 'ruhepol' nicht lange überlegen muss.
das ist für mich ganz klar herr mo. meistens jedenfalls. der ist die ruhe selbst. meistens jedenfalls. ihm habe ich, als von natur aus eher sprunghafter geist, bezüglich gelassenheit wirklich viel zu verdanken.
aber wie zeige ich das in einem bild?
die frage hat sich dann erübrigt, als herr mo sich letzte woche bei der arbeit geärgert und seine schlechte laune bei mir deponiert hat. ruhepol? wo? wer?
und überhaupt; es geht ja für mich als ziemlich emanzipierte, eigenständige frau nun wirklich nicht an, den mann als meinen ruhepol zu bezeichnen...

ruhepol...? ein ruhiger pol. ein pol, der mich ruhig werden lässt. ääähhhmmm... warum heisst das eigentlich pol? ein pol zu was? pool wäre doch treffender, oder nicht?

oh gott! wie grenze ich jetzt das thema ein wenig ein?

nochmal von vorne: was macht für mich einen ruhepol aus?

ruhig soll er sein. im sinne von leise. vogelgezwitscher geht, bachrauschen auch. autolärm nicht. und menschenstimmen eher auch nicht...
weit soll er sein, offen. eine weite landschaft zum beispiel. oder ein leerer kopf...
frei soll er sein. nichts, was da nicht hin gehört und nichts das die gedanken einengt...

qi gong habe ich eine zeit lang praktiziert. könnte ich wieder machen...

ich glaube, ich könnte es auch ziemlich lange in einer einsamen berghütte aushalten. allein oder zusammen mit herr mo... das wäre schön!
aber was mache ich dann mit den hunden??? ruhepol und die terrieristen geht nun definitiv nicht zusammen.

womit ich wieder bei der frage wäre: warum heisst es ruhe-pol und nicht ruhe-pool?
weil ruhe nur mit dem gegenpol, der aktivität, der anregung, der un-ruhe wirklich funktioniert?

bevor es hier schon wieder so pfielosofisch wird, gibt es jetzt einfach ein stellvertreterbild für meine gedanken zum thema ruhepol.

 

das war im winter 2014. herr mo und ich haben zusammen mit den hunden ein paar tage in unserem 'hochzeitshotel' verbracht und dabei auch einen ausflug zum creux du van unternommen.
kalt war es! zeitweise sind wir bis zu den knien im schnee eingesunken (ich höre es noch; nein, schneeschuhe brauchen wir doch keine, es liegt ja kaum schnee...), der wind blies die hunde fast weg, sonne und nebel boten ein traumhaftes schauspiel und zwischendurch sah man sogar den blauen himmel und mit ihm ein stückchen unendlichkeit.

nun reihe ich mich bei emma in die blogparade ein und schaue mal, wo andere ihren ruhepol verorten.

herzlich,

mo

Kommentare:

  1. Herrlich. Wenn ich das bei dir lese, kommen mir Bedenken zu meinem Post. Du hast wohl so ziemlich recht.
    Das Bild gefällt mir jedenfalls.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Ach MOnika, du bis einfach herrlich! Ich lese deine Beiträge so gerne. Gerade wollte ich den PC abschalten. Nur noch schnell schauen ob es bei den Blogs etwas Neues gibt. Da musste ich einfach schnell zu Dir rüber hüpfen, über die Berge in deinen Blog.
    Mir fiel der Ruhepol Beitrag auch eher schwer, aber ich habe ihn doch gefunden. ;-) Und du sagst es schön, es braucht zu jedem Pol einen Gegenpol.
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag mit Herr Ruhe-MO im Pool! Grins **
    Liebe Grüsse
    Paula

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  3. Ein Bild das gut tut. Und es bestätigt sich mal wieder: Mein Ruhepol ist momentan mein Blog. Da tauche ich ab in andere Welten und lass meine beunruhigenden Gedanken und Erlebnisse einfach draußen.
    LG
    Astrid

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  4. So viel Gedanken habe ich mir nicht gemacht. Aber du hast ja so recht mit deinen Gedanken und ja schlechte Laune ablegen beim Gegenpol geht natürlich gar nicht:-) Wer bei solchen Verhältnissen die Kamera zur Hand nimmt, der geniesst auch das Huddelwetter. Tolles Winterbild.
    L G Pia

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  5. Das Bild ist wirklich klasse ! Ja, das Thema Ruhepol lässt einen ziemlich grübeln, das ging mir ähnlich.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Ja, das mit den herrlichen (Achtung Wortspiel) Ruhepolen ist nicht leicht. So ein tolles Bild!

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  7. ...so wunderbar geschrieben, liebe Monika,
    und in allem hast du recht...mir gefällt die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Beiträge zu dem Thema, das zeigt ja auch, dass diese Frage nicht einfach zu beantworten ist...mach ruhig pfielosofisch weiter, das macht mir Spaß,

    liebe Grüße Birgitt

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  8. gute Gedanken zum Thema. Für mich bedeutet Ruhepol auch, dass es den Tätigkeitspol ist und beides muss sich ergänzen.
    das Bild gefällt mir sehr und die Wortkreation Terrieristen...

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  9. deine geschichte bringt mich direkt zum kalte schnee * das bild wunderbar * es soll diese tage endlich hier auch schnee geben, habe es sogar von weiten gestern in dem berghöhen gesehen * wirklich ruhe wenn man morgens nichts mehr hört der schnee nimmt alle geräusche und die luft ist rein * "der wind blies die hunde fast weg" erst lachte ich aber die kleine hunde hatten es vieilleicht nicht einfach mit den pfoten im kalten boden zu gehen * ruhe ist aber mit freude zusammen besser * danke für die überlegungen und bei dem "ruhepol" ist der übersetzer von google stumm und stottert er schreibt "ruhepol" !

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  10. Über den Dualismus habe ich mir auch lange Gedanken gemacht. Danke für den tollen Text. Hat Freude gemacht. liebe Grüße emma

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Danke fürs Vorbeischauen auf meinem Blog! Ich freue mich sehr über deinen Kommentar!

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