Donnerstag, 28. Dezember 2017

weihnachtsbäckerei

die liebe astrid sammelt im dezember berichte und rezepte zur weihnachtsbäckerei.
eigentlich wollte ich ja zu letzerem einen beitrag leisten, der alle anderen getoppt hätte. baking-queen sollten mich danach alle nennen!
tja, es hat dann leider nicht geklappt... nicht ganz... noch nicht!

früher, als die kinder noch kinder waren, habe ich zig sorten guezli gebacken. zimtsterne, spitzbuben, baumussguezli, brunsli, chräbeli... das ganze guetzlibuch rauf und runter.


ein teig um den andern! und noch einen! und den auch noch! dazwischen gerne auch ein, zwei, drei sorten pralinen.
am ende stand mir die bäckerei zuoberst und ich war froh, wenn die fertigen guetzli in den blechdosen platz fanden. du liebe güte!
die kinder waren keine grossen guetzliesser. so kam es dann, dass ich jeweils gegen ende januar die letzten weggeworfen habe. noch heute steigt mir deswegen die schamesröte ins gesicht.

später habe ich mich dann gemässigt und seit einigen jahren backe ich keine weihnachtsguezli mehr. höchstens noch ein paar pralinen oder gebrannte mandeln entstehen in meiner küche.

trotzdem gibt es hier jedes jahr die leckersten guetzli, die man sich vorstellen kann.


gebacken werden sie von der mutter von frau c. ihr sei an dieser stelle nochmals ganz herzlich gedankt!

aber so ganz ohne weihnachtsbäckerei geht es bei mir dann doch nicht. ich habe nämlich eine vision!
ich möchte einen panettone backen. einmal in meinem leben! einen, der seinem namen alle ehre macht! luftig, feucht und geschmacklich eine sensation.
das mit dem geschmacklich habe ich schnell hingekriegt. so halbwegs jedenfalls... ansonsten schaffe ich bisher nur kompakt und trocken.
meine recherchen haben ergeben, dass es für einen perfekten panettone einen sauerteig braucht. das hat mir dann erst mal ein paar jahre angst gemacht. dann habe ich irgendwann herausgefunden, dass dieser sauerteig aus weizen ist und lievito madre heisst. für den braucht es geduld, viel geduld! und geduld ist leider keine meiner tugenden.
so habe ich das thema jahr um jahr verdrängt bis ich dann kurz vor weihnachten lust auf panetton bekam. da war es dann aber schon zu spät um die lievito madre aufzuziehen. so konnte ich guten gewissens einen feinen panettone kaufen.

dieses jahr habe ich mir endlich ein herz gefasst und mich an die herstellung des weizensauerteigs gewagt. als erstes musste ich dann feststellen, dass dessen herstellung noch viiieeel mehr geduld braucht, als ich dachte. nach drei bis vier wochen ist er zwar einsatzbereit, aber für einen guten panettone müsste er wohl viel länger gehätschelt werden.
also, langer rede kurzer sinn:


ich habe jetzt zwar eine lievito madre, aber


mein panettone wurde trotzdem kompakt und trocken...

aber ich bleibe dran! ich habe nämlich eine vision!
 
herzlich,

mo

wer noch nicht genug hat von weihnachtsgebäck, oder sich schon mal auf die nächste weihnachtszeit vorbereiten möchte, findet bei astrid bestimmt ein paar leckere ideen





Kommentare:

  1. Herzlich gelacht, liebe Frau Mo! Die Geduld ist auch das, was mir das Backen verleidet. Aber wie du, gebe ich die Hoffnung nicht auf...
    Also: es guets neus!
    Herzlichst
    Astrid
    Danke fürs Mitmachen!

    AntwortenLöschen
  2. Ach du bist so herrlich! Dein Beitrag liest sich herrlich leicht und lustig! Danke! Und ich bleibe auch dran und schaue gerne wieder vorbei :-)
    Härzlichi Griäss und ä guetä Rutsch!
    Paula

    AntwortenLöschen
  3. Also aus dem Buch wird bei mir auch viel gebacken. Obwohl ich keine habe verliere ich ständig meine Geduld. Wenn das auf dem Foto dein selbstgebackener Pannetone ist, sieht er aber sehr gelungen aus.
    Dir einen guten Rutsch ins 2018.
    L G Pia

    AntwortenLöschen
  4. ohhh.. hihi
    jetzt habe ich auch herzhaft gelacht
    ich habe einmal die Baseler Leckerli gebacken nach einem alten Rezept
    sie waren knochenhart und man hat sich die Zähne dran ausbeißen können
    später habe ich erfahren dass sie mindestens 4 Wochen liegen müssen
    irgendwann bekommst du das schon hin ;)
    denn du hast ja einen Traum ..

    liebe Grüße und ein frohes neues Jahr
    Rosi

    AntwortenLöschen

Danke fürs Vorbeischauen auf meinem Blog! Ich freue mich sehr über deinen Kommentar!

Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten gemäss Datenschutzerklärung und Impressum einverstanden.
Du kannst deinen Kommentar jederzeit selber löschen oder durch mich entfernen lassen.