Dienstag, 28. November 2017

vogelgezänk

das muss jetzt mal raus!

da habe ich doch vorgestern ein feuer für menschlichkeit und frieden angezündet...

und nun das!

dabei sind herr mo und ich friedliebende menschen. wirklich! man könnte sogar sagen, etwas arg harmoniebedürftig. ich ziemlich und herr mo noch etwas mehr.

wir nehmen rücksicht auf unsere mitmenschen und versuchen, anderen nicht mehr als nötig ins gärtchen zu trampeln. das führt, glaube ich dazu, dass andere ab und zu meinen, wir seien blöd und liessen uns alles gefallen.

zu diesen anderen gehören unsere nachbarn. aso natürlich nicht alle! neinnein! mit fast allen verstehen wir es gut bis ausgezeichnet! nur bei den einen happert's! dafür aber gehörig! die sind uns ja schon öfter in unser gärtchen getrampelt. im wörtlichen wie im übertragenen sinn.

die geschichte ist etwas lang und ich will hier jetzt auch nicht alles ausbreiten... aber kurz gesagt, geht es unter anderem um die vogelfütterung, bzw. um die bergdohlen. letztere sind den nachbarn ein dorn im auge.


die schlauen vögel kommen jeweils bei wintereinbruch von der bergen herunter ins besiedelte gebiet und suchen sich, meistens in kleineren scharen, hier unten ihre nahrung.
dass herr mo ganzjährig die vögel füttert scheint sich unter den gefiederten herumgesprochen zu haben und so drehen sie hald ihre runden auch bei uns, setzen sich, grenzenlos, wie sie sind, auch mal aufs nachbarsdach und kümmern sich nicht darum, wohin sie ihre hinterlassenschaft fallen lassen.
dass das wiederum den nachbarn nicht gefällt, konnten wir verstehen und friedliebend wie wir sind, haben wir auch erfolgreich dafür gesorgt, dass die dohlen das futter nicht mehr vom nachbarshaus aus anfliegen.

trotzdem hat sich der nachbar im letzten winter einen ausraster von der brutalsten art geleistet. daraufhin haben wir die grenze klar markiert. im wörtlichen, wie im übertragenen sinn.

aber statt sich zu entschuldigen, zog der nachbar gestern erneut einen wüsten streit vom zaun und beschimpfte herr mo auf's unflätigste. wegen den dohlen und überhaupt...


und ich musste daran denken, wie wir vorgestern einer dohle dabei zugesehen haben wie sie sich am futter zu schaffen machte. als eine zweite dazu kam und ihr mit dem schnabel bedeutete, dass sie auch was abhaben will, dachten wir, dass das wohl bald in ein vogelgezänke ausarten würde.
und da drehte sich die erste dohle um und fütterte die zweite!

wie gesagt; das musste jetzt mal raus!

 
herzlich,

mo



Kommentare:

  1. bin immer erstaunt dass es so viele menschen gibt die für natur, tieren oder pflanzen keine zuwendung empfinden * schade aber was gut ist dass andere doch dafür sorgt dass das wildleben es etwas leichter hat und das ist die hauptsache * also einfach weitermachen * habe heute morgen ein grosser sack vögelfutter gekauft und vorige woche ein neues vogelhaus für nahrung ;) und hier gibt es schilder für garten die für wildvögel sorgen, vieilleicht auch eins besorgen und sichbar anbringen hier u.a."REFUGE LPO" und da kann dann niemand mehr etwas dagegen sagen ;)

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    1. liebe monique, das ist eine super idee! wir haben schon eines für wildbienen. ich muss gleich mal schauen, ob es hier auch welche für vögel gibt.
      ♥ monika

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  2. Moniques Schild entlockt mir ein Lachen! Der arme Herr Mo! Ideell können wir ihn als bekennende Ganzjahresfütterer nur unterstützen...
    LG
    Astrid

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    1. liebe astrid, gleich wirst du noch mehr lachen; unseren gartenzaun ziert bereits ein 'bienenfreundlicher garten'-schild ;-)
      danke für die moralische unterstützung!
      ♥ monika

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  3. Liebe Frau Mo,
    das ist ja wunderschön, dass Sie die Vögel füttern und so die Dohlen beobachten können. Auch ich werde die Vögel auf unserem Balkon füttern, sobald ich das Vogelhaus im Keller wiedergefunden habe.
    Die Nachbarn... hier soll ich nicht durch das noch offene Garagentor zu unserer Wohnung laufen, sondern durch die danebenliegende Türe. Diese Türe ist aber geschlossen und ich müsste zuerst alle Einkäufe und Taschen abstellen, Türe öffnen und mit dem Fuss offen halten und mich und das Gepäck durchquetschen. Ich gehe nach wie vor durch das offenstehende Garagentor, ist einfach praktisch und geht schnell.
    Mir scheint es, dass motzende Nachbarn auf etwas eifersüchtig oder sogar neidisch sind. Das finde ich so schade!
    Ihnen einen wunderschönen Wochenteiler und liebe Grüssse aus der Schweiz
    Eda

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    1. liebe eda, ja, missgunst spielt da sicher mit. das erste, das die nachbarn sagten, als sie erfuhren, dass wir das haus kaufen, war; 'gut! dann könnt ihr uns ja einen teil des gartens abgeben, ihr braucht ja nicht so viel!' da blieb mir erst mal der mund offen stehen... sie haben es nie verwunden, dass wir diese 'freundliche' anfrage abgelehnt und einen zaun um unser grundstück gemacht haben. eigentlich wegen den hunden, aber er hat auch den positiven nebeneffekt, dass die nun nicht mehr alles bei uns holen können, was wir 'ja nicht brauchen'... mittlerweile frage ich mich aber, ob das nicht schon krankhaft ist...
      ♥ monika

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  4. Meine Güte. Wenn Engstirnigkeit weh täte...

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    1. da hast du es wieder mal auf den punkt gebracht! :-)))
      ♥ monika

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