Samstag, 9. September 2017

augustwanderung bödmerenwald

ich hinke etwas hinterher...
der august ist nun auch schon eine weile vergangenheit. aber bevor ich zu den ferienfotos aus frankreich mit den dazugehörigen wanderungen komme, zeige ich zuerst noch eine kleine, feine wanderung in der innerschweiz.

wir gehen nämlich in den urwald! ja, wirklich! oder zumindest fast...

eine kurze wanderung soll es sein. herr mo muss an diesem sonntag am morgen arbeiten und so können wir erst am späteren vormittag aufbrechen.
aber zuerst wird noch etwas proviant eingekauft, denn heute geht es uns mehr ums picknick als ums wandern.


die geneigte leserin ahnt vielleicht schon, wie das brot heisst?

bödmerenbrot... klar, dass es dieses sein muss! schliesslich wollen wir heute in den bödmerenwald. es gäbe ausserdem auch urwaldschinken, bödmerenkäse, wildheuermöckli usw... vermarkten können sie sich, diese muotathaler...

ganz zuhinterst ins muotathal fahren wir nun. fast bis zum pragelpass.


die strasse ist schmal und kurvig (und an wochenenden nicht durchgehend zu befahren. bei der kantonsgrenze schwyz/glarus ist schluss)

es gäbe hier noch weitere sehr, sehr schöne wanderungen. zum beispiel auf die silberen. dazu fehlt uns heute die zeit. aber die kleine tour durch das urwaldreservat bödmerenwald ist ein würdiger ersatz! sie gibt einen guten einblick in diese urtümliche, wilde landschaft.


wir starten in der nähe vom roggenloch.


am wegrand bestaunen wir uns bisher nicht mit namen bekannte schönheiten. (nach ausgiebigen recherchen bin ich zum schluss gelangt, dass es sich um einen feld-enzian handeln müsste)


der weg verläuft unter steilen wiesen, bizarren felsen


und durch zerklüftete karrenfelder.

schon ziemlich bald


finden wir ein geeignetes plätzchen fürs picknick.

unter genauester beobachtung


bereitet herr mo das zmittag vor.



nach dieser ausgiebigen schlemmerei gönnen wir uns noch einen feinen kaffee


und schätzen uns, einmal mehr, glücklich, in so einem schönen land leben zu dürfen


weiter geht's!


der fichtenwald wird langsam dichter


kein wunder, dass sich in dieser wilden gegend


der wald beinahe ungestört entwickeln konnte. zu unzugänglich ist er, als dass er kommerziell hätte genutzt werden können.


die hohen, schlanken fichten wirken schon fast elegant.


unterwegs haben wir sogar zwei hirsche gesehen. mit der kamera konnte ich dann aber nur noch ihre hufpuren einfangen.


auch vermeindlich totes holz bietet lebensraum für viele verschiedene lebewesen.


schon ziemlich eindrücklich!

zum abschluss der wanderung tun wir das, was man eingentlich zu beginn hätten tun können; wir besuchen den urwaldpavillon mit interessanten informationen, einer kleinen ausstellung


und einem fenster wie ein bild.


herzlich,

mo





Kommentare:

  1. ...ach mit euch würde ich gerne mal wandern gehen...diese schöne Aussicht...diese interessante Landschaft mit Bäumen und Felsen...und dann dieses Picknick samt Espresso, welch ein schöner Tag,

    liebe Grüße Birgitt

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  2. wundersbare natürliche gebliebene natur * und nach so einer steile wanderung ist das mitgebrachte pique-nique angesagt die "genaueste beobachtung" gefällt mir sehr gut ;)
    fichten mit so hohe stämme und die felsen so schön !
    liebe grüsse

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