Dienstag, 13. Februar 2018

tell a story! mit dem fahrrad II

ok, ich sehe es ein; das war ein wenig billig!
es hat ja bereits erste reklamationen gegeben und auch herr mo fand, das sei jetzt aber arg dürftig. das nehme ich mir natürlich zu herzen und liefere jetzt noch einen 'richtigen' post zu emmas thema 'mit dem fahhrad' ab. den hatte ich nämlich bereits fast fertig, als mir die fasnacht dazwischen kam.

also, erst mal für alle nichtschweizerInnen; hier heisst das fahrrad velo. hergeleitet vom französischen velociped.

früher, oben auf dem berg, war natürlich nichts mit velofahren. damals führte noch keine strasse da hinauf. da gab es nur mehr oder weniger steile feld- und wanderwege und das mountainbike war noch nicht erfunden.
aber pünktlich zum schuleintritt mussten wir kinder mit dem velo fahren können. das war dann meistens kein kindervelo sondern ein kleineres erwachsenenmodell. die ersten jahre monate war das ein ziemliches gerutsche auf dem sattel, damit wir mit den beinen bis zu den pedalen herunterkamen.
mein schulweg bestand also aus einer seilbahn- und einer velofahrt. ausser bei föhn, da mussten wir den ganzen weg zu fuss absolvieren. ich bin die strecke sooo oft gefahren, dass ich einmal sogar dachte, dass ich das bestimmt auch blind könnte. konnte ich aber nicht! und wisst ihr was? ihr seid die ersten, denen ich das je erzählt habe!

mit 14 machte ich dann die mofaprüfung und gehörte ab da zu den coolen! heute finde ich diese lärmenden, stinkenden mofas ja das hinterletzte! dicht gefolgt von e-bikes... nie im leben würde ich... aber das habe ich seinerzeit auch beim handy gesagt...

bis vor ein paar jahren war das velo mein meistbenutztes fortbewegungsmittel. einen kind vorne im lenkersitzchen, eines im gepäckträgersitz (so ein schöner, aus weiden geflochtener!). zum einkaufen, in den schrebergarten, an den see... und das alles ohne helm! ja, ich weiss; das geht gar nicht! heute würde ich wohl wegen kindesgefährdung eingekerkert... aber ich habe immerhin stets darauf geachtet, dass die füsschen nicht ins rad gelangen konnten. zu schmerzlich war mir eine fahrt auf dem gepäckträger von vaters mofa noch in erinnerung!

später, als herr mo in mein leben trat und die kinder eigene velos (und helme!) hatten, haben wir ein paar mehrtägige velotouren unternommen. ins elsass, die aareroute, dem rhein entlang oder im jura. mit den kindern oder zu zweit. das war schön! das möchten wir gerne wieder mal machen!



mountainbiken war aber nie meins. das hochfahren wäre mir viel zu anstrengend und vor den steilen, holprigen abfahrten habe ich angst.


unser erster hund, ein golden retriever ist gerne für kurze strecken am velo mitgelaufen.
aber die zwei terrieristen? der eine fühlt sich als zughund und ist kaum zu bremsen, die andere ist mit der situation überfordert und reagiert ganz hibbelig.
auch das mit dem hundeveloanhänger (oder heisst das velohundeanhänger?) macht nicht so richtig freude. der mössiö e. will dann immer raus, autos jagen und bellt dauernd. währenddessen die madam l. ganz verstört danebenhockt. nein! das ersparen wir den beiden und uns lieber!




so verstauben mittlerweile velos und anhänger im keller und wir haben es uns schöngeredet, dass man beim laufen ja viel mehr von der umgebung wahrnimmt, näher bei der natur ist und den hunden viiieeel besser gerecht wird.
aber vielleicht sollten wir das mit dem anhänger doch noch mal versuchen...


herzlich,

mo

wie bereits gesagt; emma sammelt alle geschichten zum thema fahrrad.















Kommentare:

  1. Oh das ist jetzt aber ein sehr schöner Frau Mo Beitrag. :-) DANKE du Liebe für deinen Einblick. Hab ichs doch geahnt dass Du auch mal Velo gefahren bist. ;-) Wir haben wirklich viel gemeinsam, könnten also nicht nur zusammen wandern, sondern auch Velo fahren.
    Und das mit dem Helmen ist ja so eine Sache. Ich kann mir nicht mal mehr vorstellen ohne Helm ski zu fahren. Als 20jährige trug ich nicht mal Mütze oder Stirnband. Heute ist das für mich nicht nachvollziehbar. Heute ist mir aber aufgefallen wie viele Touris immer noch keinen Helm tragen.
    Nochmals liebe Grüsse
    Paula

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  2. Das engelhafte Wolkenfahrrad - äh: Velo war mir lieber....
    Kölle Alaaf!
    Astrid

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  3. ...aha, dann kannst du also doch schon Fahrrad fahren und willst es nicht erst für nächste Fasent lernen...aber um deinen Beitrag dann kommst du trotzdem nicht herum ;-)...mit Helm habe ich mich nie wohl gefühlt, als Vorbild für die Jungs aber einen getragen...jetzt muß ich nicht mehr Vorbild sein und trage keinen mehr, ich fahre ja auch nur kurze bekannte Strecken und rase nicht die Berge runter...

    liebe Grüße Birgitt

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  4. Also mir hat das Wolkenmobil gefallen. Genau so wie du deine Kinder chauffiert hast bin ich auch unterwegs gewesen.
    L G Pia

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  5. Beim Hundeanhänger musste ich wissend grinsen. Darin hatte ich nämlich unseren lockigen Welpen vor Jahren verpackt, als ich mit den beiden älteren Hunden radelnd losfuhr. Ich hab das dann sein gelassen, den der Lockenhooligan hat so getobt und randaliert, dass ich fürchtete, der Tierschutz würde noch bei uns vorstellig...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. haha... velofahren mit kids... da könnt ich eine story erzählen... wüsste aber echt nicht wie ich das in ein paar zeilen verpacken könnte... "kurzversion: vater, kind im kindersitz hinten, vater stürzt, kind will nicht mehr auf vaters velo sondern auf mutters, kinder werden getauscht, meine mitfahrerin neu auf vaters velo und ex-mitfahrerin von vater neu bei mir, uuuunddd, was passiert? Mutter stürzt... zum heimlaufen war es für das kind leider zu weit...". ja.. aber kids hatten da gott sei dank schon die helme auf... hahahaha!! ♥lichst, marika

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