Sonntag, 8. Oktober 2017

septemberwanderungen cevennen

draussen ist es trüb und regnerisch. wenn ich mich so ein wenig auf instagram umschaue, kriege ich den eindruck, dass momentan alle welt in den ferien ist. vorzugsweise irgendwo, wo die sonne scheint und es schön warm ist...
ist es wirklich schon einen monat her, seit wir in den ferien waren? wäre wohl höchste zeit, hier noch ein paar bilder und wanderungen zu zeigen...

nachdem das wetter im aubrac empfindlich kühler wurde, fanden herr mo und ich es an der zeit, etwas weiter in den süden, in die cevennen zu reisen.


vor ein paar jahren haben wir einen kurzen abstecher in diese gegend gemacht und uns in die schroffen, engen schluchten


und noch mehr in die rauhen, weiten hochebenen verliebt.


ganz oben auf unserer ferienwunschliste stand ein besuch bei den przewalski-pferden in ihrem riesigen gehege


man findet sie auf dem causse méjean, in einem kleinen weiler


trotz mehrmaliger heftiger regengüsse verbrachten wir an diesem traumhaften ort einige stunden um rumzulümmel, zu picknicken


und die halbwilden pferde zu beobachten


aber natürlich haben wir nicht nur rumgeflätzt!
wir waren auch wandern!


zum beispiel auf dem mont lozère


ich glaube, ich habe das schon mehrmals erwähnt; da wir die meiste zeit des jahres am fuss von hohen bergen leben,


reisen wir in den ferien gerne in gegenden, in denen es mehr weitblick


 und mehr himmel gibt als daheim.



ja, richtig gesehen; ein geier!

nicht nur auf dem mont lozére sondern auch in der gorges de jonte kann man zusehen, wie sie ihre kreise ziehen


oder auf felsvorsprüngen höckeln


gänse, grau- mönchs- und schmutzgeier wurden in den cevennen erfolgreich wiederangesiedelt
ein highlight unserer ferien war sicherlich der besuch des geier-infozentrums.

eine weitere, eher kurze wanderung führte uns zu zwei aussichtpunkten mit grandiosen blicken in die gorges du tarn.



hier hätte ich denn auch mein traumhaus gefunden.


leider war es nicht zum verkauf ausgeschrieben...

in der regel meiden wir ja touristische attraktionen. einen besuch der bestimmt sehr sehenswerten höhlen aven armand und grotte dargilan haben wir darum ausgelassen. vielleicht ein anderes mal...

immerhin haben wir aber das chaos de montpellier le vieux 'durchwandert'.


sehr eindrücklich


aber auch ziemlich touristisch


dass wir zum wandern eintritt zahlen müssen und dass man auch mit einer bimmelbahn durch die gegend  fahren könnte... das hat uns etwas irritiert...


aber wie gesagt; schön war's schon!

die übernachtungen im camperchen haben uns übrigens etwas schmerzhaft vor augen geführt, dass wir nicht mehr die jüngsten sind... und das leben auf den campingplätzen... naja... ist halt auch nicht immer sooo idyllisch... als dann noch eine magenverstimmung bei herr mo dazu kam, haben wir uns nach knapp zwei wochen auf den heimweg gemacht.
die restlichen ferien verbrachten wir zuhause, mit ausflügen in der umgebung und der frage, ob wir auch in zukunft mit dem camperchen reisen wollen. oder ob wir es verkaufen sollen...
am ende haben wir uns entschieden, es zu behalten und besser auszubauen. mit einem bequemen bett und einem vorzelt, damit wir auch bei wind und wetter genügend platz haben.

ich werde berichten!

herzlich,

mo







1 Kommentar:

  1. Ich hätte das Haus auch genommen, trauere ich dem schönen Steinhaus in der Provence nach fast zwanzig Jahren immer noch nach. In Frankreichs Süden ist die Architektur sowieso grandios...
    Was den Komfort im Alter anbelangt: Es kommt noch schlimmer. Ich liege immer noch auf meinem Hohen Matrazenlager wie die Prinzessin auf der Erbse...Und inzwischen mag ich es nicht mehr als Übergangslösung ansehen...
    Eine gute neue Woche! Hat's schon Schnee auf den Bergspitzen?
    ❤️ lichst
    Astrid

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