Montag, 31. Juli 2017

juli- ääähhh, juniwanderung unterschächen/äsch

oh, je! auf der ganzen linie versagt...
da habe ich den mund mal wieder etwas arg voll genommen...

jeden freitag eine wanderung oder ein ausgiebiger spaziergang? dreimal dürft ihr raten, wie oft ich diesen vorsatz ungesetzt habe... von den sechs möglichen freitagswanderungen waren es, wenn ich den wildheuerpfad mitreche, genau zwei...

das hauptproblem war, dass ich eigentlich nicht gerne allein wandere. und schon gar nicht allein mit zwei schwererziehbaren terrieristen. es hat eine weile gedauert, bis ich mir zugestand, mir aus der ganzen sache keinen stress zu machen und die freitagswanderung wieder zu streichen. puh! jetzt freue ich mich jeweils wieder auf den freitag!

die zweite freitagswanderung war zwar eher ein spaziergang. aber in ermangelung einer weiteren wanderung im juli und weil sie ein supertolles landschaftliches highlight hat, entscheide ich, dass sie trotzdem als juliwanderung auf dem blog durchgeht... bis ich bei der durchsicht der fotos bemerkte, dass ich den spaziergang am 30. juni unternommen habe...
einen ganzen sommermonat ohne eine einzige wanderung! schwache leistung würde ich da mal sagen! das werde ich beim nächsten mal dann wieder büssen müssen...

für diejenigen, die jetzt immer noch da sind, zeige ich nun aber trotzdem ein paar bilder von meinem ausflug am 30. juni. viele sind es leider nicht. hätte ich gewusst, dass sie als juliwanderung herhalten müssen, hätte ich natürlich noch einiges mehr geknipst.

die kurze, gemütliche wanderung beginnt in unterschächen im schächental. von da führt ein strässchen dem schächenbach entlang.


 vorbei an alten speichern


und schönen grauen hornkühen.

auf der linken seite sieht man oberhalb der steilen bergbauernhöfe die klausenpassstrasse.


auf dem strässchen fahren auch vereinzelt autos. für mich in der regel ein no-go beim wandern.


madame l. fand es aber lustig, einem hinterher zu jagen und dann frech noch ein paar kühe anzubellen, bevor sie umkehrte um zu schauen, wo ihre restliche meute, also der angeleinte mössiö e. und ich, denn bliebe.

nach knapp einer stunde erreichten wir dann auch schon unser ziel äsch


mit dem imposanten stäuber-wasserfall

an sonnigen sommerwochenenden hat es hier für meinen geschmack zu viele leute, aber an diesem freitag war es schon fast einsam dort.


nachdem wir eine ganze weile dem tosend herunterfallenden wasser zugeschaut haben, machten wir uns auf dem gleichen weg zurück auf den heimweg.


sogar die kühe scheinen sich in ihrem sommerdomizil wie in den ferien zu fühlen


noch ein blick zurück


und zum schluss noch einen schärhag. diese zaunform war früher hier weit verbreitet. heute sieht man ihn nur noch selten.

für den august bin ich zuversichtlich, dass ich meinen vorsatz wieder umsetzen und mindestens eine wanderung unternehmen kann.


herzlich,

mo


Kommentare:

  1. Liebe Frau Mo, was soll ich denn da sagen? Ich weiß gar nicht mehr, was wandern ist. Und meine jetzigen Spaziergänge mit den Krücken kommen mir schon großartig vor ( bin ja im Bergischen Land ).
    GLG
    Astrid

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  2. ...so eine herrliche Gegend und dieser imposante Wasserfall...also ich würde da bestimmt jeden Mittwoch wandern ;-), da habe ich frei, freitags nicht...nein, es ist einfach immer zu viel anderes auch noch und ein Zwang soll es ja nicht sein, es soll Freude machen,

    liebe Grüße Birgitt

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  3. 2 von 6 macht ein Drittel. Also wenn ich alle meine Vorsätze zu einem Drittel einhalten würde. Boah! Wär ich da fit, geordnet, muskülös, entspannt, aufgeräumt und schlank!

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