Mittwoch, 28. Juni 2017

ein paar bilder über mich und tiere

auch für den juni hat sich die liebe astrid wieder ein spannendes thema ausgedacht; sie freut sich diesen monat auf tiergeschichten.

tiere? seit ich denken kann, gehören sie in mein leben.


lange zeit habe ich mir wenig gedanken über sie gemacht. sie waren einfach da. kühe, schweine, schafe, ziegen, katzen, hunde, hühner... nutztiere halt und haustiere. so seltsam das tönt, aber eigentlich hatte ich wenig bezug zu ihnen.

ach ja, da fällt mir gerade ein; wellensittiche hatte ich mal. die waren so zahm, dass meine mutter fand, sie könne sie frei und bei geöffnetem fenster herumfliegen lassen. die würden dann schon wieder zurückkommen. taten sie aber nicht! mehrere sogar! und so war meine wellensittichphase dann schnell vorbei...

später, als die kinder klein waren, hatten wir katzen. aber irgendwie sind katzen glaubs nicht so ganz meins...
meerschweinchen lebten eine zeit lang bei uns und hasen. aber auch hier; so richtig begeistern konnte ich mich für die tiere nicht. sie taten mir eher leid, wie sie da so in ihren gehegen eingesperrt leben mussten.

die wende kam mit dem ersten eigenen hund. ein golden retriever, ein herz von einem tier!


fast 15 jahre hat er mich begleitet. hach! seufz!

nach ihm wollte ich eigentlich keinen hund mehr. zu schmerzhaft schien mir das unvermeidliche abschiednehmen.

ein halbes jahr habe ich es ausgehalten, so ganz ohne hund. nach 15 jahren hielt ich mich für so hundeerfahren dass ich mich an einen terrier wagte. du liebe güte! ist das wirklich dieselbe tierart???
schwer erziehbar ist ja da nur der vorname!
und nach anderthalb jahren musste ich dann auch noch ein gspändli für ihn haben...


und so sind es nun zwei terrier. ich verzweifle oft fast ob ihnen und doch hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich mein herz so an zwei tiere hängen kann. seufz...

seit bald 3 jahren wohnen wir mit den beiden nun in unserem häuschen mit garten. hier kann herr mo seinen lange gehegten traum von einem pflanzen- und tierparadies zumindest teilweise umsetzen.

die verschiedensten insekten


und schmetterlinge finden hier einen lebensraum


im kleinen teich haben sich rasch frösche eingefunden


und auch der ringelnatter scheint es hier zu behagen


die eidechsen lebten hier schon vor unserem einzug und auch die blinschleichen sind wohl schon länger hier zu hause als wir. beim rasenmähen muss ich höllisch aufpassen, dass sie mir nicht unters messer geraten!


herr mo füttert ganzjährig die vögel. ich kenne nun schon einige von ihnen mit namen und freue mich, dass ich ihnen vom fenster aus zusehen kann.


meine tierliebe hat aber grenzen!
die schnecken sollen meinen salat in ruhe lassen! sie werden im garten umquartiert.


die tausendfüssler will ich nicht im haus haben!



und auch die ameisen sollen draussen bleiben, nicht unter unserem bett im dach ihr nest bauen! (sorry, aber als dann die geschlechtsreifen männchen beschlossen in unserem schlafzimmer auszufliegen, wussten wir uns nicht mehr anders zu helfen, als zum gift zu greifen.)


am liebsten mag ich tiere in der natur. da, wo sie hingehören.



es macht mich traurig und wütend, dass bären und wölfe


so vehement bekämpft werden. ich denke, mit etwas mehr gutem willen, wäre ein zusammenleben zwischen diesen wildtieren, nutztieren und menschen durchaus möglich!
heute würde ich wohl nicht mehr so unbeschwehrt vor den schafen herlaufen. heute würde ich fragen, wie sie im sommer geschützt werden. wie oft, der schäfer im sommer in den steilen bergmatten nach ihnen sieht, ob vielleicht ein herdenschutzhund sinnvoll wäre...

womit ich wieder bei den nutztieren wäre.
herr mo zeigt in 'seinem' betrieb, dass es möglich ist sie artgerecht, liebe- und würdevoll zu halten!

die hühner spazieren frei herum.


die wollschweine haben grosszügige gehege und viel platz zum suhlen.


die kühe leben als herde zusammen mit den kälbern


und dass sie ihre hörner behalten dürfen ist selbstverständlich!

fleisch kommt bei mir nur noch selten auf den tisch. und wenn, dann achte ich darauf, dass es aus einem bio-betrieb stammt.

ui, liebe astrid! ein paar fakten wolltest du... es sind nun doch etwas viele geworden... und das, wo ich doch kaum bezug zu tieren habe... äääähhhmmm...


herzlich,

mo




Kommentare:

  1. Nie zu viel! Spannend! Und, auf dem Dorf aufgewachsen, war es ähnlich wie bei dir: Die Tiere waren immer da, lebten mit uns, ernährten uns, hatten Platz wie wir.
    Einen Garten, wie euren, hätten wir gerne. Aber mitten in der Großstadt läuft das dann schon ganz anders, keine Schlangen, Schleichen, Echsen ( aber Ameisen zweitweise in der Wohnung, Tauben unterm Bett usw. ).
    Spannend auch der kleine Einblick in die Arbeit des Herrn Mo.
    Freut mich so, euch ein bisschen zu kennen.
    Herzlichst
    Astrid

    AntwortenLöschen
  2. Ahhh. Die Tausendfüßler und du - das hab ich schon weider vergessen :-)
    Über Schnecken brachen wir nicht reden!
    Aber sonst find ich gefallen an deiner Menagerie.

    AntwortenLöschen
  3. War da nicht noch was mit den Mersiwli?

    AntwortenLöschen