Montag, 6. März 2017

aus dem nähkämmerchen 3/17

schon länger lag das schnittmuster für den chobe-bag auf meinem rechner. zuerst hatte ich aber gerade keine ausgetragenen jeans zur hand und dann fehlte mir der mut. vor taschen habe ich nämlich angst! aso natürlich nicht vor den taschen selbst, sondern vor der taschennäherei.
da stehe ich auf dem schlauch! aber sowas von! mein vorstellungsvermögen reicht gerade noch für das einnähen von ärmeln in shirts. wenn es dann aber um innentaschen und reissverschlüsse geht werde ich konfus und ich weiss nicht mehr was oben oder unten ist. von innen oder aussen reden wir schon gar nicht...
aber dieser chobe-bag trifft genau meinen geschmack. so einen wollte ich unbedingt haben. und meine alten lieblingsjeans waren nun auch definitiv nicht mehr herzeigbar. darum habe ich all meinen mut zusammen genommen...


und was soll ich sagen; ging eigentlich ganz gut!
das vorderteil zusammenzunähen und abzusteppen hat sogar richtig spass gemacht.


ok, das rückenteil habe ich zuerst, keine ahnung warum, zu schmal zugeschnitten. aber das ganze ist ja recycling und so sehen die zwei seitlichen streifen nun aus wie wenn nie etwas anderes geplant gewesen wäre. finde ich.

das innenfutter beim reissverschluss wollte sich als aussentasche ausgeben. das habe ich zum glück noch rechtzeitig verhindern können. und auch sonst ist jetzt alles da, wo es sein soll. innen, aussen, oben, unten; alles passt!



statt dem vorgesehenen lederhenkel habe ich mich für verstellbare träger entschieden.

so gefällt sie mir richtig gut, meine alte jeans, äh, meine neue tasche.

 
herzlich,

mo






Kommentare:

  1. Meine volle Bewunderung kann dir gewiss sein!
    Herzliche Grüsse und heb's fein
    Brigitte

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  2. Die ist doch wirklich toll gelungen, verbunden mit der inneren Befriedigung, alte Jeans upgecyclt zu haben.
    Bei mir fing es beim Taschennähen ähnlich an - Skepsis, Versuch, Erfolg, Sucht ;-)
    Liebe Grüße
    Andrea

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