Samstag, 10. September 2016

ferienrückblick 2

weiter geht's!

unser nächstes ziel in der auvergne war das cantal-gebirge.
falls hier leute mitlesen, die es noch nicht wissen; herr mo ist landwirt. und da gibt es im cantal einen ort, der meinen bauern magisch anzog:
salers!


ein herziges städtchen (eines der schönsten frankreichs sogar!),


mit hübschen steinhäusern (und vielen touristen),

ein köstlicher käse und vor allem urtümliche, wunderschöne salers-rinder


irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass das schicksal herr mo in diese schöne gegend bestellt hat. das schicksal eines kleinen kälbchens!

auf einer wanderung kam eine kuh zum zaun und muhte, als wolle sie uns etwas erzählen.


sie lief eine weile mit uns mit, bis sie dann resigniert wieder kehrt machte. herr mo wunderte sich noch, dass die kuh so ein pralles euter hatte und allein unterwegs war.
nach ein paar hundert metern waren die hunde ganz aus dem häuschen; am wegrand, unten an einem abhang, hatten sie im hohen gras ein neugeborenes kälbchen aufgestöbert. es hatte die nabelschnur noch dran. wahrscheinlich hat es nach der geburt versucht, im steilen gelände aufzustehen und ist den gut 5 meter hohen abhang herunter gefallen. zum glück war es unverletzt!
herr mo kombinierte blitzschnell, dass die kuh von vorhin ihr kalb gesucht hatte. kurzentschlossen schulterte er das kalb (so leicht sind die ja dann nicht!) und ging nun seinerseits die mutterkuh suchen. nach wiederum ein paar hundert metern fand es sie dann in ihrer herde.


die mutterkuh und auch die anderen rinder scharten sich gleich um das kleine und begrüssten es freudig. was für ein happy end!

wenn wir nicht gerade kälbchen retteten, schauten wir den vögeln zu und beneideten sie fast ein wenig.


oder wir stiegen auf ehemalige vulkane,


genossen dort die aussicht


und genossen die aussicht


und genossen...


 und...


 und...


 und...


 und abends genossen wir dann zu allem überfluss auch noch die traumhaftesten sonnenuntergänge




 
herzlich,

mo

Kommentare:

  1. Was für ein schönes Erlebnis, mit dieser Aussicht noch dazu!
    Übt Herr Mo seinen tollen Beruf noch aus?
    Guten Start in die Arbeitswoche wünsche ich dir.
    Liebe Grüsse
    Christa

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    1. danke, liebe christa! nach drei so schönen wochen fällt die rückkehr in den arbeitsalltag nicht so einfach...
      ja, herr mo arbeitet (wieder) in seinem beruf. auf einem kleinen bauernhof in einer stiftung für menschen mit einer behinderung.

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  2. Antworten
    1. ja, ich bin auch immer noch ganz gerührt!

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  3. ...so ein Glück, das ihr gerade vorbei gekommen seid und die Familie zusammen führen konntet...und dann noch solche Aussichten...wunderbar...was hat es denn mit den gelben Fahrrädern in Salers auf sich? die stehen ja an jeder Ecke rum,

    liebe Grüße Birgitt

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    1. wenn wir nicht im richtigen moment da gewesen wären und die hunde nicht angegeben hätten, wäre das kälblein elendiglich verdurstet. wegen den zäunen hätte es die mutter nie gefunden.
      wenn ich das richtig verstanden habe, waren die fahrräder wegen der tour de france dort. die fuhren dieses jahr da vorbei. auch in den anderen dörfern der gegend standen an allen ecken bunte räder.

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  4. Was für eine wunderbare herr mo-geschichte. Ich sehe ihn förmlich vor mir....
    Herzlichste grüsse elke

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