Mittwoch, 27. Mai 2015

schwärmereien

das letzte imkerjahr ist ja für uns traurig zu ende gegangen. unsere bienenvölker haben den winter nicht überlebt. die gründe vermuten wir in der varroamilbe, welche letztes jahr an unserem milden standort trotz aller vorsichtsmassnahmen überhand genommen hat.
als dann im frühling in unserer gegend eine verdachtsmeldung für den kleinen beutenkäfer (auch wenn sein name noch so niedlich klingt, so stellt dieser parasit eine weitere gefährliche bedrohung für die honigbienen dar) beherausgegeben wurde, wollten wir schon aufgeben.
der verdacht erwies sich glücklicherweise als unbegründet.
am wochenende traf ich zufällig einen jungen imker. und was tun imker, wenn sie sich treffen? ja, genau; wie geht es deinen bienen? so geht es meinen bienen... als er mir einen bienenschwarm anbot, war es gleich wieder um mich geschehen. herr mo musste ebenfalls nicht lange überzeugt werden.


und nun stehen auf 'unserem' bienenstand (im paradiesischen garten einer freundin, ca. 15 km von unserem daheim entfernt) sogar zwei kleine bienenvölker. bis heute abend mussten sie zum eingewöhnen in ihre neue behausung noch in 'kellerhaft' bleiben. aber ab morgen dürfen die bienen ihre neue umgebung erkunden.
nun hoffen wir, dass die schwärme bis im herbst zu kräftigen jungvölkern heranwachsen welche gut für den nächsten winter gewappnet sind.

 
herzlich,

mo




Kommentare:

  1. Ich wünsche euch ganz viel Glück mit den Bienen. Ich bin auch mit Bienen aufgewachsen und verfolge sehr aufmerksam, was auf der Welt so passiert mit den für uns so lebenswichtigen Bienchen. Hoffentlich gelingt es, den Bienen weltweit ein gesundes "Zuhause" zu sichern.
    Liebe Grüße,
    Angelika

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    1. vielen dank für die guten wünsche! die entwicklung mit den bienen und den verschiedenen krankheiten macht mir ziemlich angst. ich denke, wir menschen müssten lernen, mehr auf die natur zu vertrauen statt sie immer mehr auszubeuten...

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  2. Da wünsche ich einen guten Flug!

    liebe Grüße,

    E

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  3. schön zu hören und sehen wie es imker machen - wir essen nähmlich sehr gerne Honig - letztens sogar einer aus Afrika ! aber normalerweise aus unseren gegend.

    liebe grüsse
    Monique

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    1. vom urlaub nehme ich auch oft ein gläschen honig aus der gegend mit nach hause. ich finde es ist immer wieder faszinierend wie unterschiedlich honig schmecken kann.

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  4. Super, dass es geklappt hat. Es wäre doch sehr schade gewesen, wenn ihr jetzt hättet aufgeben müssen. Und wer weiss, vielleicht könnt ihr sie ja dann auch mal im neuen Garten ansiedeln. Wie wärs zum Beispiel am Grenzzaun der neugierigen Nachbarin ;-).
    Liebe Grüsse
    Brigitte

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    1. praktisch wär das schon, aber so weit würde ich dann doch nicht gehen. das nähe-distanz-problem hat der gartenzaun ganz gut geregelt ;-)

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